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ILE-Region

Die ILE-Region „Calenberger Land“ liegt im westlichen Teil der Region Hannover und wird durch die Landeshauptstadt Hannover und dem Höhenzug Deister eingerahmt. Dabei wird sie maßgeblich durch ihre unmittelbare Lage zur Landeshauptstadt Hannover geprägt. Die ILE-Region „Calenberger Land“ besteht aus dem Zusammenschluss der Städte Barsinghausen, Springe und Gehrden sowie der Gemeinde Wennigsen. Insgesamt umfasst sie eine Fläche von 359 km² und ist Heimat für etwa 93.274 Menschen. In den Kernstädten Barsinghausen und Springe leben allein 26.742 Menschen.

Die Stadt Barsinghausen ist die einwohnerstärkste Gemeinde der Region - hier leben auf einer Fläche von etwa 102 km² rund 35.000 Menschen. Die Stadt gliedert sich in 18 Ortsteile. Der Bürgermeister von Barsinghausen ist Marc Lahmann.

Die Stadt Gehrden umfasst eine Fläche von 42 km² mit fast 15.000 Einwohnern und besteht aus 8 Ortschaften. Der Bürgermeister ist Cord Mittendorf.

Die Stadt Springe besitzt mit rund 160 km² die größte Fläche in der Region. Hier leben rund 29.000 Menschen in insgesamt 12 Stadtteilen. Der Bürgermeister ist Christian Springfeld.

Zur Gemeinde Wennigsen gehören noch 7 weitere Ortsteile. Zusammen bilden sie eine Fläche von rund 54 km² Hier leben knapp 15.000 Menschen. Der Bürgermeister ist Christoph Meineke.

Das „Calenberger Land“ ist eine historische Landschaft. Namensgebend für das „Calenberger Land“ war die es im Mittelalter beherrschende Burg Calenberg bei Pattensen mit dem Sitz des gleichnamigen Fürstentums Calenberg. Die Städte des Calenberger Landes bildeten sich im Mittelalter heraus, als die herrschenden Adligen ihnen Selbstverwaltungs- und Marktrechte verliehen. Alle Orte blieben aber Ackerbürgerstädte, in denen viele Bewohner weiterhin in der Landwirtschaft tätig waren. Während die heutigen Bewohner hauptsächlich als Berufspendler Hannover anfahren, schätzen Hannovers Städter die Gegend als Naherholungsgebiet.

Mit einer durchschnittlichen Einwohnerdichte von 284 Einwohnern pro km² hebt sich die Region deutlich von dem westlich angrenzenden Raum ab. Das westlich angrenzende Weserbergland weist stellenweise eine Einwohnerdichte von unter 150 Einwohnern/km² auf. Demgegenüber steht eine Einwohnerdichte von 2.519 EW/km² für das städtische Gebiet der Stadt Hannover. Die Region „Calenberger Land“ bildet einen suburbanen Übergangsraum in wirtschaftlicher und sozialer Sicht zwischen der Stadt Hannover und dem überwiegend ländlich geprägten Weserbergland. Viele soziale Einrichtungen und Organisationen tragen den Namenszusatz „Calenberger Land“ wie z.B. die Volkshochschule Calenberger Land, der Calenberger Landsommer oder die Verkehrswacht Calenberger Land e.V.“