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Bewilligte Projekte

Hier finden Sie alle aktuellen Projekte, die einen Zuwendungsbescheid erhalten haben und somit zeitnah umgesetzt werden können.


 

„Wohnen für alle“ – Wallstraßenhöfe in Eldagsen

Projektträger: Wallstraßenhöfe Eldagsen e.V.

Ort: Eldagsen

Projektbeschreibung:

Der Verein Wallstraßenhöfe Eldagsen e.V. hat eine Vision: Auf einem innerörtlichen Grundstück soll eine attraktive Wohnanlage für ältere und pflegebedürftige Menschen entstehen. Die Stadt Springe begrüßt dieses Vorhaben. Doch wie setzt man ein solches Vorhaben in die Realität um? Neben der Besichtigung bereits bestehender Anlagen bedarf es eines guten Betriebskonzepts, um nachhaltig bestehen zu können. Für die Umsetzung eines solchen Projektes sind zudem Unterlagen wie eine Markt- und Standortanalyse  und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erforderlich, die im Rahmen eines Förderantrags einzureichen sind. Ohne diese Aussagen können keine Förderanträge gestellt werden. Diese Grundlagen werden in einem ersten Schritt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erarbeitet.

Förderung über: Innenentwicklungsrichtlinie Region Hannover

bewilligte Fördersumme: 8.300 Euro


 

Schaffung eines stationären Hospizes im leerstehenden „Anna-Forcke-Stift“ in Barsinghausen

Projektträger: privat

Ort: Barsinghausen

Projektbeschreibung:

Viele Menschen wünschen sich nicht in einem Krankenhaus sterben zu müssen. Eine würdige Alternative stellen Hospize dar. Doch Hospizplätze sind rar und im ländlichen Raum so gut wie nicht vorhanden. Die nächstgelegenen Hospize zu Barsinghausen befinden sich in Hannover und Bad Münder. Umso begrüßenswerter ist das private Engagement in Barsinghausen, das ehemalige Anna-Forcke-Stift in ein Hospiz umzuwandeln. Damit auch Familienangehörige entlastet werden, sollen zudem Wohnungen für Angehörige eingerichtet werden. Insgesamt entstehen 15 Hospizplätze.

Zum Januar 2017 wurde die Fenstersanierung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim beantragt und im Juni 2017 bewilligt.

Förderung über: ZILE-Richtlinie – Denkmalschutz

bewilligte Fördersumme: 80.000 Euro


 

Stärkung der Naherholung durch Brückenneubau Landringhausen

Projektträger: Stadt Barsinghausen

Ort: Landringhausen

Projektbeschreibung:

Die Südauebrücke wird als Fertigteilkonstruktion mit Holzbelag auf zwei Betonwiderlager hergestellt. Mit dem Neubau der Brücke wird eine historische Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen den beiden Ortsteilen wiederhergestellt. Darüber hinaus werden entlang der neuen Wegeverbindung verschiedene Anlaufpunkte und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen. Hierzu zählen ein Klassenzimmer im Grünen, eine Rasthütte sowie ein Waldlehrpfad. Zudem soll über die kulturhistorische Bedeutung des Ortes für den Flachsanbau sowie als Standort einer Sängerlaube im angrenzenden Waldstück „Hugosche Ellen“ informiert werden. Dieses Projekt trägt somit zu der Erweiterung und Verbesserung des Wegenetzes für Radfahrer und Wanderer zwischen dem Deister sowie dem Steinhuder Meer bei. Darüber hinaus wird ein naturnaher Erholungsraum für Anwohner und Besucher geschaffen.

Das Projekt wurde durch zahlreiche lokale Unterstützer und Beteiligte erarbeitet und vorangetrieben. So wurde die Idee zu dem Projekt durch eine lokale Planungsgruppe entwickelt und in Abstimmung mit den weiteren Beteiligten konkretisiert. Die Umsetzung und Trägerschaft erfolgt nun durch die Stadt Barsinghausen.

Förderung über: ZILE-Richtlinie – ländlicher Tourismus

bewilligte Fördersumme: 58.000 Euro


 

PAULA regional – fairnetzte Initiativen in der Metropolregion

Projektträger: ISE-Land e.V. Projektgruppe PAULA

Ort: Metropolregion Hannover-Braunschweig-Wolfsburg-Göttingen

Projektbeschreibung:

Regionale Produkte schaffen Vertrauen und fördern die heimische Wirtschaftskraft, durch die Etablierung einer eigenen regionalen Marke wird die Region zudem nach außen repräsentiert. Die landwirtschaftlichen Produkte werden vor Ort erzeugt und kommen „von nebenan“, wodurch eine bessere Identifizierung mit der Region möglich ist. Durch die kurzen Wege wird zudem die Umwelt geschont und hochwertige Produkte können zu fairen Preisen erworben werden.

Ziel des dreijährigen Projekts „PAULA“ ist es, den Absatz von Regionalprodukten durch den Aufbau von Vermarktungsstrukturen für Regionalinitiativen zu erhöhen und durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Bevölkerung eine nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern.

Förderung über: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fördersumme: 150.000 Euro


 

Modellvorhaben ZUKUNFT VERSORGEN / RegioLAB – Regionale Versorgungsnetze in der ILE-Region „Calenberger Land“

 

Projektträger: ILE-Region „Calenberger Land“

Ort: ILE-Region „Calenberger Land“

Förderung über: Region Hannover, Sparkasse Hannover, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Projektbeschreibung:

Die ILE-Region „Calenberger Land“ nimmt am bundesweiten Modellvorhaben des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft „ZUKUNFT VERSORGEN / Regio-LAB“ teil. Ziel ist es, ein regionales Versorgungsnetzwerk aufzubauen. Verschiedene Standorte und Angebote sollen dabei zusammenspielen. Betrachtet werden „Sharing-Ansätze“ aus den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Online-Handel. Ziel des Modellvorhabens ist die Entwicklung von standardisierten Werkzeugen, die auf andere Regionen übertragbar sind. In der ersten Phase wurden konkrete Standorte für kooperative Versorgungslösungen analysiert und eine Umsetzungsstrategie entwickelt. Es wurden die folgenden Standorte für eine Umsetzungsphase identifiziert:

  • Bredenbeck / Gemeinde Wennigsen (Deister)
  • Gehrden
  • Groß Munzel / Stadt Barsinghausen
  • Völksen / Stadt Springe

Finanziert hat die 1. Phase das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie die Region Hannover sowie die Sparkasse Hannover. Aufbauend auf den Ergebnissen soll nur die Umsetzung an den vier genannten Standorten begleitet werden. Schwerpunkt der Vertiefung sind die Themenfelder „Arbeiten im Calenberger Land“ sowie „Soziale Angebote im Calenberger Land“.

Weitere Informationen können Sie der Präsentation des Netzwerktreffens entnehmen: hier.


 

Integratives Dorfgemeinschaftshaus Bredenbeck

Projektträger: Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e.V.

Ort: Bredenbeck

Förderung über: ZILE - Richtlinie

Projektbeschreibung:

Die Ortschaft Bredenbeck hat in den letzten fünf Jahren mit einer negativen Entwicklung ihrer Wirtschaft zu kämpfen. So schlossen die letzten verbliebenen Gaststätten, das örtliche Reisebüro sowie einer von zwei Supermärkten. Nach der letzten Kneipenschließung 2013 entschlossen sich einige Bredenbecker selbst aktiv zu werden. Die Ausgangslage aus unzureichender Infrastruktur, sozialer Anonymisierung und räumlicher Trennung der Einwohner führte zur Initiierung des Projektes: Die Schaffung eines altersübergreifenden und integrativen Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger. Somit wurde 2013 der Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e.V. gegründet. Er vertritt mit 1.500 Mitgliedern rund 47 % der Einwohnerinnen und Einwohner. Ebenfalls sind im Dorfgemeinschaftsverein alle 15 Bredenbecker Vereine vertreten. Beabsichtigt ist, dass sich die Nutzungsbereiche gegenseitig die Kunden zuführen bzw. gemeinsam kooperieren. Die Nutzer werden in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt: die ortsansässigen Vereinen und Privatpersonen werden die Mehrzweckräume nutzen und die Gemeinde Wennigsen wird Mieter für die Ortsteilarbeit, während die Gaststätte an einen Gastronomen verpachtet wird.

(siehe auch Vortrag "Projekt: Entwicklung eines integrativen Dorfgemeinschaftshauses")