Sie sind hier

Beantragte Projekte

Hier finden Sie alle aktuellen Projekte, die derzeit eine Förderung beantragen.


 

Land.Digital

Projektträger: ILE-Region „Calenberger Land“ vertreten durch die Stadt Gehrden

Ort: ILE-Region

Projektbeschreibung:

Die Pendlerzahlen in Deutschland stiegen im Jahr 2015 auf ein Rekordniveau. Allein in Wennigsen lag die Zahl der Auspendler bei fast 86 %. Die Gefahr besteht, dass die Pendlerdörfer der Region zu reinen „Schlafstätten“ verkommen und kein soziales Leben mehr dort stattfinden kann. Die Verkehrswege sind überlastet und viele Pendler reiben sich schon bei der Anfahrt zur Arbeitsstelle auf. An diesem Punkt setzt Land.Digital an.

In einem Netzwerk sollen in den vier Kommunen an geeigneten Standorten z.B. in der Innenstadt in Gehrden dezentrale Arbeitsplatzangebote entstehen so genannte Co-Wor-king-Zentren. In den großen Städten sind solche Einrichtungen schon bekannt und etabliert. Doch wie baut man ein solches Netz im ländlichen Raum auf? Den ersten Schritt hat die Region „Calenberger Land“ mit dem Modellvorhaben RegioLAB bereits getan. Ergebnis dieses Modellvorhabens ist, dass es einen erheblichen Bedarf an wohnortnahen Ortsplätzen gibt. Unter dem Titel „Arbeiten im Calenberger Land“ wurde das Modell von vernetzten Co-Working-Zentren entwickelt und erste Gespräche mit potenziellen Betreibern geführt. Zur Fortführung des Projektes wurde ein Antrag über das Förderprogramm Land.Digital des Bundes gestellt. Aufgrund der hohen Bewerberzahlen ist mit einer Entscheidung nicht vor Frühjahr 2018 zu rechnen.

beantragt über: Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

beantragte Fördersumme: max. 100.000 Euro


 

Schaffung eines stationären Hospizes im leerstehenden „Anna-Forcke-Stift“ in Barsinghausen

Projektträger: privat

Ort: Barsinghausen

Projektbeschreibung:

Viele Menschen wünschen sich nicht in einem Krankenhaus sterben zu müssen. Eine würdige Alternative stellen Hospize dar. Doch Hospizplätze sind rar und im ländlichen Raum so gut wie nicht vorhanden. Die nächstgelegenen Hospize zu Barsinghausen befinden sich in Hannover und Bad Münder. Umso begrüßenswerter ist das private Engagement in Barsinghausen, das ehemalige Anna-Forcke-Stift in ein Hospiz umzuwandeln. Damit auch Familienangehörige entlastet werden, sollen zudem Wohnungen für Angehörige eingerichtet werden. Insgesamt entstehen 15 Hospizplätze.

Zum Januar 2017 wurde die Fenstersanierung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim beantragt und im Juni 2017 bewilligt. Zum zweiten Stichtag in diesem Jahr wurde die weitere bauliche Sanierung des Gebäudes beantragt.

beantragt über: ZILE-Richtlinie – Basisdienstleistungen

beantragte Fördersumme: 200.000 Euro


 

Wasserräder Deister

Projektträger: Bastlergemeinschaft Wasserräder Deister e.V.

Ort: Deister

Projektbeschreibung:

Zu den Hauptattraktionen für Familien, Kindergärten und Schulen im Deister zählen die Wennigser Wasserräder, die sich von April bis Oktober im plätschernden Nass der Feldbergquelle drehen. Seit 1957 existiert die Bastlergemeinschaft aus Wennigsen, die die Wasserräder im Deister installiert und immer weiterentwickelt haben. Jedes Jahr aufs Neue werden diese im Frühling auf- und im Winter wieder abbauen.

Doch das Umfeld der Wasserräder ist in die Jahre gekommen. Die Bastlergemeinschaft plant deshalb eine umfassende Erneuerung der Schutzhütte, der Pfosten und Seitenbretter der Geländer, der abgängigen Stufen und der Infotafel sowie den Austausch der vorhandenen Bänke.

beantragt über: ZILE-Richtlinie - ländlicher Tourismus sowie Naherholungsrichtlinie Region Hannover

beantragte Fördersumme: 26.000 Euro


 

Radverkehrskonzept Stadt Barsinghausen

Projektträger: Stadt Barsinghausen

Ort: Stadt Barsinghausen

Projektbeschreibung:

Die Stadt Barsinghausen mit ihren achtzehn Ortsteilen erstreckt sich weit in das Calenberger Land hinein. Neben dem innerörtlichen Verkehr, insbesondere in der Kernstadt - mit meist kürzeren Wegen zwischen Wohnen, Einkaufen, Schule und Kita, Arbeitsort bzw. S-Bahnhof – geht es vor allem darum, die Verbesserung der Mobilitätsbedingungen für Bewohner aller Altersgruppen in den ländlicheren Ortsteilen in den Fokus zu nehmen.

In der Stadt Barsinghausen und seinen ländlich geprägten Ortsteilen wurden in den vergangenen Jahren verschiedene punktuelle Radverkehrsmaßnahmen realisiert. Doch viele Wegeabschnitte sind in ihrer Breite oder in Bezug auf ihren Belag nicht mehr zeitgemäß. Für Gefahrenpunkte müssen Lösungen entwickelt werden. Das Konzept soll auch die Knotenpunkte zu den umliegenden Gemeinden der ILE-Region mit einbeziehen.

beantragt über: ZILE-Richtlinie - ländlicher Tourismus

beantragte Fördersumme: 36.500 Euro


 

Ergänzung und Stärkung des Angebots im DGH Bredenbeck durch Einrichtung einer Gastronomie

Projektträger: Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e.V.

Ort: Bredenbeck

Projektbeschreibung:

Oberstes Ziel des Dorfgemeinschaftsvereins ist die Errichtung und der Betrieb eines Dorfgemeinschaftshauses. Dieses Ziel wird zurzeit umgesetzt. Neben den Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaft und die örtlichen Vereine sowie ein Quartiersmanagement, soll in diesem Gebäude eine Gastronomie eingerichtet werden. Als einzige dann im Ort vorhandene Gaststätte kommt ihr neben der Marktlücke auch eine Bewirtung des Hauses zu. Nicht nur die Nutzer des DGHs und der Ortsteilarbeit, auch Veranstaltungen und private Feiern sind zu versorgen.

Die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses soll das verbindende Element des sozialen und kulturellen Lebens im Ortsteil Bredenbeck werden. Das geschäftliche „Produkt“ des Dorfgemeinschaftsvereins liegt in der Bereitstellung von Räumlichkeiten für unterschiedlichste Zielgruppen. Deshalb wurde über die ILE-Region die Förderung einer Grundausstattung mit Küche, Technik und Inventar für den potenziellen Betreiber beantragt.

beantragt über: ZILE-RL - Basisdienstleistungen

beantragte Fördersumme: 204.000 Euro


 

DorfHaus Lenthe - Aufbau und Betrieb einer Begegnungsstätte mit integrierter Einkaufsmöglichkeit

Projektträger: DorfHaus Lenthe e.G.

Ort: Lenthe

Projektbeschreibung:

Um das soziale Miteinander und die Nahversorgung in Lenthe zu fördern, soll ein Treffpunkt für die Bevölkerung am Dorfgemeinschaftshaus entstehen. Der gesellschaftliche Mittelpunkt des Dorfes wird somit nachhaltig gefestigt und das kulturelle Angebot weiterentwickelt. In dem Nebengebäude der ehemaligen Schule ist eine Mischung aus Dorfladen und Café mit angegliederter Küche vorgesehen. Eine Terrasse bietet weiteren Raum zum Aufenthalt.

Das DorfHaus Lenthe wurde von einem visionären und kompetenten Team aus Lenther Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich geplant und vorbereitet. Spezialisten aus verschiedenen Bereichen haben sich mit viel Elan dafür zusammengefunden und eine Genossenschaft zur Umsetzung des Projektes gegründet. Die Genossenschaft ist auch Mitglied im Netzwerk der Dorfladen-Initiative in der Region Hannover.

Nähere Informationen zum DorfHaus Lenthe bekommen Sie hier.

beantragt über: ZILE-RL – Kleinstunternehmen


 

Umnutzung Raiffeisengebäude zu einem Co-Workingzentrum

Projektträger: privat

Ort: Wennigsen  

Projektbeschreibung:

Die Digitalisierung geht einher mit einem starken wirtschaftlichen Strukturwandel der insbesondere im ländlichen Raum massive Auswirkungen der Grund- und Daseinsvorsorge hat. Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels geht in den aktuellen Vorausberechnungen von über 50.000 Ladengeschäften aus, die in den kommenden Jahren vorwiegend in Kleinstädten und im ländlichen Raum aufgeben werden. Diese Zahlen spiegeln allerdings nur einen Teil der Veränderungen wider, denn in ihnen sind die Schließung von Bankgeschäftsstellen, Gaststätten, der Rückzug von sozialen oder administrativen Einrichtungen nicht erfasst. Sie werden unter dem gewohnten Begriff “Versorgung” nicht subsumiert und deswegen nicht berücksichtigt. Von der Entwicklung sind insbesondere wenig mobile Bürger betroffen. Aber auch die zentralen Geschäftslagen verlieren an Attraktivität. Die kleineren Ortsteile, die darüber hinaus vom demographischen Wandel geplagt sind, bekommen den wirtschaftlichen Wandel im sog. Downgrading-Prozess mit voller Härte zu spüren: Leerstände steigen, der Verlust inhabergeführter Geschäfte ist offensichtlich, Wertschöpfungsketten lösen sich auf, Investitionskapital verschwindet.

Im Rahmen des Modellvorhabens wurde der Projektansatz „Arbeiten im Calenberger Land“ entwickelt. Das Konzept sieht so genannte MietRÄUME bzw. RegioBÜROs die für eine Stabilisierung der regionalen Versorgungsstrukturen unter den folgenden Aspekten beitragen sollen:

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf / Erhöhung der Lebensqualität in der Region
  • Reduzierung der Belastung durch die Verkehrsströme in der Region (hohe Pendlerquote)
  • Stabilisierung der ländlichen Orte durch Rückverlagerung von Wertschöpfungsketten aus den Ober- und Mittelzentren in die Grundzentren bzw. kleineren Ortsteile
  • gleichzeitig ermöglicht das Modell die Etablierung neue Arbeits- und Beschäftigungsstrukturen in der Region Hannover

beantragt über: ZILE-RL – Basisdienstleistungen

beantragte Förderung: 200.000 Euro


 

Fahrservice für minderjährige Fußballspieler(innen)

Projektträger: JFV Calenberger Land e.V.

Ort: Calenberger Land

Projektbeschreibung:

Der JFV Calenberger Land e.V. ist am 13. Mai 2014 im Zuge einer Fusion der Jugendfußballsparten der vier Stammvereine 1. FC Germania Egestorf/Langreder, TSV Goltern, TV Jahn Leveste und dem 1. FC Wennigser Mark entstanden. Sitz des Vereins ist in Langreder, einem Ortsteil von Barsinghausen. Er zählt zurzeit rund 240 jugendliche Mitglieder. Aktuell gibt es insgesamt 11 Fußballmannschaften vom D- bis A-Jugendbereich. Davon sind sechs Teams im Leistungssport und fünf im Breitensport tätig. Damit betreibt der Verein nicht nur im Calenberger Land die größte Jugendabteilung, sondern gehört darüber hinaus zu den mannschaftsstärksten Vereinen im gesamten Großraum Hannover.

Um die Fahrten der jugendlichen Spieler zu Spielen und Trainingseinheiten gewährleisten zu können, wurde ein Vereinsfahrzeug angeschafft. Dies vereinfacht die Bildung von Fahrgemeinschaften durch Eltern und Ehrenamtliche, welche viel Zeit und Engagement dafür aufbringen müssen.

In diesem Zusammenhang soll nun ein „Shuttle-Service“ zu den Trainingseinheiten eingerichtet werden. Diese Maßnahme ist notwendig, da sich die Trainingsstätten auf vier Standorte verteilen. Eine direkte und regelmäßige Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln existiert leider nicht. Der Service soll durch eine Person mit einer geringfügigen Beschäftigung gewährleistet werden. Zudem müssen für die laufenden Kosten wirtschaftlich sinnvolle und dauerhafte Lösungen gefunden werden.

mögliche Förderung über:

  • Sparkassen-Sportfonds Hannover
  • Demografie-Projekte im Bereich der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

potentielle Fördersumme: ca. 20.000 Euro